Die Krankenkasse schlagen vor, dass die Zahl von Operationen pro Krankenhaus begrenzt sein soll. Gutscheine für zusätzliche OPs müssten sich die Kliniken einkaufen. Von Krankenhäusern, die weniger operieren als sie dürfen. Clemens Breulmann, Vorstand der Krankenhäuser in Coesfeld, Nottuln und Dülmen, hält nichts von dem Vorschlag. Die Krankenhäuser operierten sowieso nur, wenn das nötig sei. Es habe in der Vergangenheit immer wieder ähnliche Vorschläge gegeben - sie seien gescheitert und das zurecht. Die Krankenhaus-Kultur in Deutschland sehe keinen Ausbau von Wartelisten vor. Hüft- und Knie-Operationen seien gerade bei den älteren Menschen häuftig - sie hätten das Nachsehen, wenn Krankenhäuser bei Operationen sparen müssten. Das befürchtet zum Beispiel der Ascheberger Seniorenbeirat. Allerdings ist er nicht komplett gegen den Vorschlag. Einige Krankenhäuser würden operierten zu früh operieren.