15.01.16 - 20:01

Durchsuchung bei Preußen Münster: Anfangsverdacht gegen Sicherheitsbeauftragten

Staatsanwaltschaft und Polizei haben ein Büro bei Fußball-Drittligist Preußen Münster durchsucht. Das hat Sportvorstand Carsten Gockel bestätigt. Die Ermittler stellten Computer und Unterlagen sicher. Hintergrund des Ganzen: Der Sicherheitsbeauftragten des Vereins soll auf Videoaufnahmen Anhänger der Ultra-Szene nicht erkannt haben, obwohl er sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hätte erkennen müssen. Sie ermittelt wegen eines Anfangsverdachts der Strafvereitelung. Bei den Videoaufnahmen soll es sich um Szenen des Chaos-Spiels Mitte Oktober gegen Hansa Rostock handeln. Dabei hatten Ultras im großen Stil verbotenes Feuerwerk im Stadion gezündet und beleidigende Plakate ausgerollt. Sportvorstand Carsten Gockel äußert sich mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nur vorsichtig zu den Vorwürfen. Er sagte auf Radio Kiepenkerl-Nachfrage nur, dass der Verein seinem Mitarbeiter zur Seite stehe.

 
 
 

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